Bundesregierung genehmigt die Übernahme von Secusmart durch BlackBerry

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Wie mehrere Medien auf Berufung von Informationen von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten hat die Bundesregierung nun der Übernahme von Secusmart durch BlackBerry, welche bereits im Juli 2014 angekündigt wurde, zugestimmt.

Im August 2014 wurde bekannt das die deutsche Regierung den Verkauf von Secusmart an Blackberry prüfen lässt. Laut Secusmart-Gründer Christoph Erdmann ist das Vorgehen des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) völlig normal. Als Bedingung für die Übernahme wurde eine Art von Anti-Spionage-Vertrag mit BlackBerry geschlossen. Genauer gesagt ist BlackBerry verpflichtet dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Einblick in den Quellcode von BlackBerry 10 zu gewähren. Desweiteren muss BlackBerry sicherheitsrelevante Schwachstellen im Betriebssystem umgehenden der Regierung melden.

Secusmart ist mit ihrer SecuSUITE bereits bei der Bundesregierung und der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen im Einsatz und ist dank der Krypto-SD Karte absolut abhörsicher. In einer Stellungnahme vom Okotber 2013 ließ Secusmart verlauten das die darin verwendete AES Verschlüsselung mit 128-Bit 340 Sextillionen verschiedene Schlüssel ermöglicht – also die Zahl 340 gefolgt von 36 Nullen. „Selbst mit Spezial-Rechnern bräuchte man nach heutigem Stand der Technik theoretisch 149 Billionen Jahre, um diesen Code zu knacken. Secusmart bleibt, wie bereits bei QNX, als eigenständiges Unternehmen erhalten.

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